Der Mythos
Mehr Bilder als dein Monitor Hertz hat, sind völlig nutzlos. Diesen Satz sagen wir auf unserer eigenen Optimierungs-Seite fast selbst, und trotzdem ist er zu einfach.
Was wirklich stimmt
Für das Auge stimmt er. Dein Monitor zeigt eine feste Anzahl Bilder pro Sekunde, alles darüber siehst du nicht.
Was du aber merken kannst, ist die Zeit zwischen deiner Mausbewegung und dem Bild auf dem Schirm. NVIDIA schreibt es selbst: mehr Bilder pro Sekunde gehen im Mittel mit niedrigerer Systemlatenz einher, auch wenn der Zusammenhang nicht eins zu eins ist. Genau diese Latenz fühlst du als Direktheit.
Das Körnchen Wahrheit
Es liegt hier auf der anderen Seite als sonst: der Mythos hat recht, was das Sehen angeht, und unrecht, was das Fühlen angeht.
Was du stattdessen tust
Wenn dein Monitor FreeSync oder G-Sync kann, schalte es ein: dabei passt der Monitor seine Bildwiederholrate der Bildrate der Karte an, und AMD beschreibt das Ergebnis als Spielen ohne Bildrisse und Flackern. Wie du das einstellst und warum sich eine Begrenzung knapp unter der Bildwiederholrate lohnt, steht auf der Optimierungs-Seite.
Ohne variable Bildwiederholrate und in Wettkampfspielen darfst du die Karte dagegen ruhig über die Hertz-Zahl hinausrechnen lassen: die niedrigere Latenz nimmst du mit, auch wenn du die zusätzlichen Bilder nicht siehst.